Roadtrips

Roadtrips gehören für mich zu den schönsten Arten zu reisen.

Ich mag es, morgens ins Auto zu steigen und zu wissen, dass der Tag nicht komplett durchgeplant sein muss. Natürlich gibt es meistens eine grobe Route. Aber genauso wichtig sind die Dinge dazwischen: ein Abstecher, den man vorher nicht kannte, eine kleine Straße entlang der Küste, ein Aussichtspunkt, an dem man länger bleibt als gedacht.

Das Auto ist dabei für mich weniger nur Fortbewegungsmittel als Teil der Reise. Es gibt mir die Freiheit, mein eigenes Tempo zu bestimmen und unterwegs immer wieder neu zu entscheiden.

Besonders schön finde ich Roadtrips in Gegenden, in denen die Landschaft ständig wechselt. Wo man nicht einfach nur Strecke macht, sondern das Gefühl hat, dass schon der Weg selbst etwas erzählt.

Ich muss dabei nicht jeden Abend woanders schlafen. Im Gegenteil. Ich bleibe gerne ein paar Nächte an einem Ort, schaue mich um und fahre dann weiter.

Ein Roadtrip bedeutet für mich deshalb vor allem eins: frei unterwegs zu sein – ohne dass jeder Kilometer schon vorher festgelegt ist.