Ausgeruht von den Strapazen des Morgens saßen wir gegen 15.30 Uhr in der  Hotel Lobby, wo wir auf unsere Abholung für die über Get Your Guide gebuchte Tour warteten. Mit nur 15 Minuten Verspätung kam unser Fahrer. In einem  Toyota Land Cruiser ging es los Richtung Wüste. Zwischendurch sammelten wir noch zwei Frauen aus England auf. Dann ging es zunächst mal raus aus dem Zentrum. Nach einer Stunde Fahrt machten wir Pause. Wir waren nicht alleine, um uns rum standen gefühlt 50 weitere Land Cruiser gefüllt mit Touristen, die das gleiche erleben wollten wie wir.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter. Als wir den sandigem Boden erreichten, hielt unser Fahrer an und ließ erst einmal Luft aus den Rädern.

Wüstensafari

Dann ging es los, hinein in den Sand. Die nächsten 20 Minuten hatte unser Fahrer richtig viel Spaß. Es ging auf und ab. Teils rutschten, teils fuhren wir und mehr als einmal neigte sich der Wagen bedrohlich zur Seite, bevor unser Fahrer ihn gekonnt wieder abfing. Dieser Wellenritt war richtig klasse,wir hatten  Spaß und alle fühlten sich wie Kinder.

Was folgte war ein Fotostopp in den Dünen, wo auch wir aussteigen konnten, um ein wenig die Landschaft zu genießen.

Zugegegeben Wüstenromantik kam nicht auf, denn wie auf dem Bild zu sehen, waren wir nicht alleine. Trotzdem genossen wir diesen Moment mit dem schönen warmen Sand unter unseren Füßen.

Nach diesem Break ging es dann weiter durch die Dünen, allerdings nur noch kurz, denn uns war relativ schnell klar, dass wir nun schon Richtung Beduinen-Camp unterwegs waren.

Massenabfertigung im Beduinen-Camp

Angekommen tat sich vor uns eine Art Fort auf.  Im Inneren des Forts befand sich eine Bühne, um die herum Duzende von kleinen Tischen und Kissen als Sitzgelegenheiten aufgebaut waren. Meiner Schätzung nach hatten hier etwa 200 Menschen Platz. Ehrlich gesagt hatten wir  mit einer Massen-Touristen-Attraktion gerechnet und genau so war es auch. Wir kamen uns vor, wie auf einer Kaffeefahrt im Allgäu oder am Bodensee. Wir setzten uns an einen Tisch  und warteten bis das Buffet eröffnet wurde. Das kostenlose, arabische Büfett war ehrlich gesagt viel besser als wir es erwartet haben, auch wenn wir dabei nicht ins Schwärmen geraten sind. Am Ende waren wir satt.

Während des Essens gab es auf der Bühne noch etlichen Showeinlagen. Erwähnenswert war ein traditioneller Tanoura Tänzer, der sich minutenlang im Kreis drehte und mit bunten Täfelchen hantierte.

Nach ca. 2 h Stunden im Camp ging es dann glücklicherweise auch schon wieder zurück in die City, wo uns der Fahrer direkt am Hotel wieder rausgelassen hatte.

Fazit

Das Dune-Bashing war cool. Wer aber , wie in der Tour Beschreibung versprochen, auf romantische Wüsten-Abenteuer hofft und von gemütlichen Beduinen-Camps, dem sei verraten, so etwas wirst du auf dieser Art von Ausflug definitiv nicht finden.

 

Written by Reisen macht froh